Die
Philosophie des 3D Systems
Wir leben in einer dreidimensionalen
Welt. Dennoch sind alle auf breiter Basis verfügbaren
Ausgabemedien flach, also zweidimensional.
Um einen
dreidimensionalen Seheindruck zu erzeugen, gibt es heute
verschiedene Möglichkeiten - von 3D-Shutterbrillen für zu
Hause bis hin zu hochauflösenden militärischen Head Mount
Displays oder speziellen und aufwändigen Projektionssystemen
wie wir Sie im Kino City in Uzwil verwenden
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3D Filme im Kino
Gegen den Trend des heimischen
DVD-Konsums setzen Kinobetreiber jetzt neu entwickelte
3D-Technik: Die Faszination des räumlichen Sehens soll mehr
Besucher in die Kinosäle locken und vor
Raubkopien
schützen, berichtet das Technologiemagazin Technology Review
Moderne Kinos arbeiten statt mit dicken Filmrollen
zunehmend mit Servern, komprimierten Filmdateien und
Digitalprojektoren. Mit dieser Ausrüstung ist nur noch wenig
Zusatzaufwand nötig, um den Zuschauer auch mit
dreidimensionalen Bildern fesseln zu können. Neueste
3D-Technik kommt in den USA schon in 160 Kinos zum Einsatz, in
Deutschland bislang nur in einigen wenigen, wie zum Beispiel
im Cinecittà in Nürnberg oder im Münchener Cinema; doch
weitere Kinos zeigen Interesse.
Die Vorreiter der
neuen 3D-Welle setzen auf zwei unterschiedliche Techniken.
NuVision Technologies nutzt bestehende Leinwände. Für die
3D-Effekte sorgen sogenannte Shutterbrillen. Allerdings kosten
diese Brillen 65 Euro pro Stück und müssen nach 100 bis 150
Einsätzen ausgetauscht werden.
Für das Verfahren des
US-Unternehmens Real D hingegen benötigt der Zuschauer nur
eine relativ günstige Brille, bei der ein Filter vor dem
Projektor die Einzelbilder polarisiert – die Lichtwellen
werden für das linke Auge linksdrehend, für das rechte
rechtsdrehend ausgerichtet. Damit diese Ausrichtung erhalten
bleibt, ist jedoch eine gegenüber normalen Leinwänden doppelt
so teure Silberleinwand nötig. Leder entsteht auf diesen
Leiwänden ein Hot Spot Effekt was twilweise zu schlechtem Bild
führt.
Ein weiteres Verfahren mit einfachen Brillen und
gewöhnlichen Leinwänden erarbeitet derzeit der amerikanische
Kinoausrüster Dolby Laboratories mit dem Ulmer Unternehmen
Infitec. Das System soll ab den nächsten Jahr zum Einsatz
kommen.
Nicht nur bei der Abspieltechnik geht es
voran, sondern auch bei den Inhalten: „Titanic“-Regisseur
James Cameron etwa will nur noch in 3D drehen. Dazu kommen
aufgearbeitete alte Filme. Passend zu Halloween brachte zum
Beispiel Buena Vista Ende Oktober die Puppen-Komödie „The
Nightmare Before Christmas“ von Tim Burton in 3D wieder in den
Verleih. Auch der technikaffine Regisseur George Lucas will
seine „Star Wars“-Reihe in 3D umrechnen lassen, wie der
3D-Dienstleister In-Three auf Nachfrage von Technology Review
bestätigte.
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3D Digital News
Zukunft:
3D-Filme 08.02.2007
/ neues.online.mf
Berlinale 2007
Schon die
Gebrüder Lumière experimentierten 1903 in ihrem einminütigen
Kurzfilm „L’Arrivee du Train“ mit 3D Effekten. Die Faszination
blieb ungebrochen. In den 50er Jahren sollte 3D das Kino vor
der Konkurrenz Fernsehen retten. Eine kurze Blütezeit begann.
Doch schnell verschwand die Technik wieder von der Leinwand.
Im Jahr 2007 erscheint die dritte Dimension wieder als Retter.
Diesmal vor der neuen DVD-Konkurrenz.
Ein
wichtiger Schritt: die Digitalisierung der Kinos. Immer mehr
digitale Projektoren bringen die Bilder zum Laufen. Die gute
alte Filmrolle wird seltener. Auf einer Festplatte oder von
einem Server werden die Filme eingeladen. Mit dieser Technik
ist es für die Kinos kein großer Schritt mehr, um den
Zuschauer mit 3D-Bildern zu fesseln. In den USA sind 160 Kinos
mit der neusten 3D-Technik ausgestattet. In Deutschland
bislang nur das Nürnberger Cinecittà und das Münchner Cinema.
Es wird
dunkel im Kinosaal des Münchner Cinema. Schnell die 3D-Brille
aufgesetzt und sofort ist der Effekt zu sehen. Tiefenwirkung
und Gegenstände zum Greifen nah. Eine Gruselszene baut sich
vor den Augen auf. Fledermäuse fliegen in Richtung Zuschauer.
Schlagartig bewegt man sich nach hinten und will sich ducken.
So real wirkt der 3D-Film. Gruseln in seiner spannendsten
Form.
Beim System der amerikanischen Firma
Real D wirft der Projektor 48 Mal pro Sekunde ein Bild für
jedes Auge auf die Leinwand. Ein Filter wird vor die Linse
gesetzt. Dieser polarisiert die Einzelbilder. Für das linke
Auge werden die Lichtwellen linksdrehend, für das rechte Auge
rechtsdrehend ausgerichtet. Damit die Ausrichtung erhalten
bleibt ist eine teure Silberleinwand nötig. Die Brillengläser
mit Polfiltern lassen nun zu jedem Auge nur das passende
Teilbild durch.
Um den
lukrativen 3D-Markt buhlen auch deutsche Unternehmen wie die
Ulmer Firma Infitec. Bei dieser Technik werden die Bilder
sowohl auf Brillen- als auch auf Projektionsseite mittels
Interferenzfilter getrennt. Die genau definierten
Wellenlängenbereiche des Lichts werden durch die Filter für
das jeweilige Auge blockiert oder durchgelassen. So entsteht
ein 3D-Effekt. Ein Vorteil für jedes Kino. Die teure
Silberleinwand ist nicht nötig. Und noch ein Plus: Für
Raubkopierer ist jetzt Schluss. Ohne technische Tricks wird
die dritte Dimension zu einem verschwommenen Bild.
Allein die Projektoren und Brillen
machen noch keinen 3D-Film. Ein spezieller Dreh ist notwendig.
Zwei Kameras werden im Augenabstand versetzt montiert. Die
aufgenommenen Bilder entsprechen dem räumlichen Bildeindruck,
der sich auch für einen Betrachter der Szene ergeben würde.
Regisseur und Kameramann können mit einem Vorschaumonitor und
3D-Brille gleich die stereoskopischen Effekte überprüfen.
„Wir
stehen ähnlich wie damals beim Übergang vom Stummfilm zum
Tonfilm jetzt vor der Herausforderung für den 3D-Film und für
das Geschichten erzählen mit räumlichen Bildern eine
Filmsprache zu entwickeln, die diesem neuen Medium gerecht
wird“, sagt Regisseur Josef Kluger
Technisch scheint ja alles zu
funktionieren. Doch wie reagieren die großen Filmverleiher,
Produzenten und Studios? Walt Disney gilt als großer
Befürworter der 3D-Technik und zeigt mit seinem neuen Film
„Triff die Robinsons“ wo es hingehen soll.
„Es ist grundsätzlich so, dass wir
glauben, dass 3D eine sehr starke Zukunft im Kino haben wird
und zwar weltweit. Deshalb setzen wir auch entsprechend stark
darauf. Wir glauben, dass es eine Form von Film ist oder eine
Form Film zu schauen, die mehr und mehr akzeptiert werden wird
und die insbesondere durch die neuen Technologien in dieser
Form so früher gar nicht möglich gewesen wäre.“ ( Thomas
Menne, Buena Vista International Germany)
Es wird sich zeigen, ob 3D die
Massen ins Kino lockt. 2008 sollen die Olympischen Spiele in
der dritten Dimension übertragen werden. Vielleicht der
nächste Schritt in Richtung einer visuellen 3D-Zukunft.
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Vorteile des aktiven 3D Systems von

Das aktive System von funktioniert
nur mit den aufwendigen High Tech Shutterbrillen und nicht mit
den billigen Wegwerfbrillen des Real D (Kitag) System!
Das 3D Bild
in Uzwil hat durch die Shutterbrille gemessen eine Helligkeit
von 20 ft.Lambert auf der Leinwand, was bis zu 5x heller als
das Bild des passiven 3D System von Real D ist!
Dieses
Ergebnis, wird im City 1 erreicht mit einem Barco DP 3000
Projektor mit einer 6.5 Kw. Xenon Lampe und einer
Lichtleistung von bis zu 30'000 Ansi Lummen auf eine 55m2
Leinwand mit 1,4 Gain Reflektionsfaktor!
Im City 2
mit einem Barco DP 1500 Projektor mit einer 3.0 Kw. Xenon
Lampe und einer Lichtleistung von bis zu 15'000 Ansi Lummen
auf eine
10 m2
Leinwand mit 1,0 Gain Reflektionsfaktor!
Ebenfalls
spielt es beim aktiven 3D System keine Rolle auf welchem
Sitzplatz Sie im Saal sitzen, da von jeder Sitzposition ein
100%iges 3D Bild gewährleistet ist, es gibt beim aktiven
System auch keine Bildverzerrungen, Farbverschiebungen oder
Ghostings.
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Technische Details des Systems
Hier einige Technische Details zur Anlage und zur Projektion:
Das NUVision Prinzip ist absolut revolutionär!
Es
sind nicht mehr billige Einweg Papierbrillen mit 2
Farbfiltern. Sondern hochmoderne Infrarot gesteuerte und mit
der Projektionsanlage synchronisierte Schutterbrillen.
Der 3D Effekt ist um ein vielfaches plastischer und es
entsteht ein gestochen scharfes Bild. Im Gegensatz zu den
ebenfalls bekannten Polarisationsbrillen ist der 3D-Effekt von
jeder Sitzposition aus hervorragend. Zudem haben
Kopfbewegungen keinen negativen Einfluss auf das Seherlebnis.
A Abwechslungsweise erhält der Projektor ein Signal von
beiden Bildquellen à je 24 Bilder pro Sekunde wobei jedes bild
3 mal . projeziert wird also 72 Bolder pro Auge und Sekunde.
B Der Projektor strahlt also 144 Bilder pro Sekunde auf
die Leinwand.
Der Server synchronisiert Dieses Bild 144
mal pro Sekunde mit Hilfe eines Infrarot Sender mit den
Schutterbrillen des Publikums.
Der im Server auf
Festplatten gespeicherte Film besteht aus zwei komplet
unterschiedlichen Signalen. Ein Signal entspricht dem
herkömmlichen 2D-Film und kann auch so abgespielt werden.
Das zweite Signal ist das spezielle 3D-Bild. Die Signale
werden alternierend an die Projektionsanlage übermittelt.
Es wird eine Hochleistungs-Projektionsanlage verwendet,
mit einer Bildauflösung von 2048 x 1080 Punkten. Zudem muss
das gerät 144 Bilder anstelle der üblichen 24 Bilder in der
Sekunde projezieren können.
Ebenfalls sollte die
Lichtleistung der Anlage mindestens doppelt so gross wie bei
2D Projektionen sein um ein perfektes 3D bild zu erhalten.
3D-Filme werden mit Stereokameras aus zwei Perspektiven
aufgenommen, so dass für jedes Auge ein Bild vorliegt - wie
beim „normalen“ räumlichen Sehen. Im Kino City werden beide
Bilder mit einem Projektor projiziert. Die Bilder werden
leicht versetzt und mit unterschiedlicher
Polarisationsrichtung auf die Leinwand gebracht. Ohne
3D-Brille sehen Zuschauer deshalb ein verschwommenes
zweidimensionales Bild. Polarisierte 3D-Brillen ermöglichen es
dem Zuschauer, die Bilder zu trennen. 3D-Brillen wirken wie
ein Filter und lassen zum jeweiligen Auge nur das dafür
vorgesehene Bild durch. Die beeindruckenden Bilder mit
räumlicher Tiefe, die den Eindruck erwecken, mitten im
Geschehen zu sein, entstehen schließlich im Kopf des
Betrachters.
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